Blutegel

Ein traditionelles Heilmittel in der modernen Humanmedizin

Blutegel auf einem Blatt

Die medizinische Verwendung von Blutegeln hat eine faszinierende und lange Tradition. Bereits die Ägypter der Pharaonenzeit erkannten die heilende Wirkung.

Die Wirkstoffe eines Blutegels, die er beim Saugen abgibt, helfen bei einer Vielzahl von Erkrankungen:

  • Durchblutungsstörungen (z.B. Krampfadern / Besenreiser)
  • Akuten oder chronischen, schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken
  • Wirbelsäulen- und Kreuzbeinsyndrom, Verspannungen
  • Bluthochdruck (unterstützend)
  • Rheumatischen Erkrankungen
  • Furunkeln und Abszessen
  • Tennisellenbogen, Sehnenscheiden- und Sehnenentzündungen
  • Schmerzen
Blutegel auf einem Blatt

Die Behandlung dauert meist zwischen 90 und 120 Minuten. Zu Behandlungsbeginn wird der Blutegel an der entsprechenden Stelle angesetzt, saugt sich fest und sägt sich mit seinen Kalkzähnchen vorsichtig in die Haut ein. Der Vorgang ist so gut wie schmerzfrei, da der Blutegel hierbei wahrscheinlich schmerzlindernde Stoffe abgibt. Im weiteren Verlauf leitet der Blutegel die Wirkstoffe beim Saugen in das Gewebe ein und fällt anschließend von alleine ab. Die kleine Bisswunde wird (durch den Wirkstoff Calin) 8 – 12 Stunden offen gehalten und blutet nach. In dieser Zeit muss die Wunde gut mit saugfähigem Verbandsmaterial abgedeckt sein. Der gewünschte Effekt tritt oft unmittelbar nach der Behandlung ein und hält oft monatelang an.

Die Blutegeltherapie hat sich seit Jahrhunderten als Naturheilverfahren etabliert und steht inzwischen als moderne Behandlung mit breitem Wirksamkeitsspektrum und guter Verträglichkeit zur Verfügung.

Quelle: Patienteninformation ® www.blutegel.de

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